Was Sie wissen sollten

Neben dem Sehvermögen ist unser Hörsinn der stärkste Wahrnehmungskanal. Umso alarmierender ist daher, dass nach einer Umfrage des TNS Emnid Instituts, 46% der Befragten über 45 Jahre angaben, in Alltagssituationen Schwierigkeiten zu haben, einwandfrei zu hören und richtig zu verstehen.
 
Hörmindernungen sollten demnach, genauso wie eine Verschlechterung der Sehleistung, nicht unbedingt im Zusammenhang mit fortgeschrittenem Alter gesehen werden. Erworbene Hörschäden (wie z.B. als Folge von Infektionskrankheiten, akuten Traumata und permanenter Lärmbelastung) zeigen sich bereits schon bei Kindern und Jugendlichen. Hier gilt besonders das Hören von sehr lauter Musik über Ohrkopfhörer als häufigste Ursache für Hörschädigungen.
 
Häufig verläuft die Hörminderung schleichend, wobei immer mehr akustische Wahrnehmungen verloren gehen. Oftmals werden diese Einschränkungen dann kaschiert, indem z.B. der Fernseher lauter gestellt oder der Umwelt undeutliches Sprechen vorgeworfen wird.
 
Dabei besteht kein Anlass, diese Einschränkungen zu erdulden. Selbst starke Hörminderungen können heute erfreulicherweise mit kleinsten, nahezu unsichtbaren digitalen Hörsystemen versorgt werden. Schwierige akustische Situationen, wie störende Umgebungsgeräusche oder unterschiedliche Geräuschrichtungen können die Hörsysteme dank ausgeklügelter Technik bewältigen.
 
Sogar die erfolgreiche und bekannte "Bluetooth"-Technologie wird mittlerweile bei Hörsystemen angewendet. Kurzum: Noch nie zuvor waren Hörsysteme so komfortabel, ästhetisch und leistungsstark wie heute.
 
Nutzen Sie diese Möglichkeiten in der Verantwortung für sich selbst, denn: Gutes Hören ist ein Stück Lebensqualität.