Vorsorge

Die Überprüfung der Hörfähigkeit ist eine wichtige Vorsorgemaßnahme. Bei Säuglingen und im Kleinkindalter gehört sie sogar zur Pflichtuntersuchung und diese Fürsorge sollte auch für den weiteren Lebensweg gelten.
 
Denn neben der altersbedingten Veränderung der Hörfähigkeit, sind andere Ursachen wesentlich häufiger und treten teilweise bereits im Kindes- und Jugendalter auf - als Folge von Infektionskrankheiten, plötzlicher oder permanenter Lärmbelastung oder durch das Hören von zu lauter Musik in Discos oder über Ohrlautsprecher.
 
Der Termin beim Ohrenarzt sollte folglich zum normalen Gesundheits-Check dazu gehören.
 
Wird eine Hörminderung festgestellt, unterscheidet der Arzt bei der Diagnose zwischen  "behandelbar" (operativ) und der Versorgung mit Hörgeräten (apperativ). Vor allem bei einer Schädigung des Innenohres kommt ausschließlich eine Versorgung mit Hörsystemen in Frage. Aber auch bei austherapierten Mittelohrschädigungen oder bei Patienten die operative Maßnahmen zur Hörverbesserung ablehnen, können Hörsysteme mit großem Erfolg eingesetzt werden. Wichtig dabei ist es, das Gehör früh genug zu unterstützen um einer Gewöhnung an das schlechtere Hören vorzubeugen. Lange Zeiten der unversorgten Schwerhörigkeit können dazu führen, dass selbst mit Hörgerät nicht mehr „richtig“ verstanden werden kann, da über einen langen Zeitraum das Hörzentrum im Gehirn unterfordert wurde. Wie beim ungenutzten Vokabular einer Fremdsprache kann es passieren, dass unser Hörzentrum das Verstehen „vergisst“.

Grundsätzlich gilt: Je früher Hörsysteme eingesetzt werden desto leichter und unproblematischer gelingt die Gewöhnung an das „verbesserte Hören“. Möchten Sie einmal Ihre Hörfähigkeit unverbindlich und kostenfrei testen lassen, nutzen Sie einfach einen unserer Gutscheine.